Am 18. und 19. August fand das Auftaktwochenende der Lehrgänge des SJJV im zweiten Halbjahr 2018 an der Hermann-Neuberger-Sportschule statt. Prüfungsreferent und Träger des 7. Dans Martin Bronder machte am Samstag mit dem Thema Ju-Jutsu-Kombinationen den Anfang und legte dabei den Fokus auf die zahlreichen Möglichkeiten der Abwehr von Fußtritten. Je nach Ausweichrichtung und Drehwinkel boten sich verschiedene Folgetechniken an: Neben klassischen Ju-Jutsu-Techniken wie dem Schleuderwurf, kamen auch Exkurse in Taekwondo und Eskrima zum Einsatz, deren Bewegungen für Ju-Jutsukas teils ungewohnt sind und die Teilnehmer in der ohnehin schon warmen Halle noch weiter ins Schwitzen brachten. Zum Abschluss mussten die Gehirnzellen noch einmal aktiviert werden, denn die trainierten Kombinationen sollten nun ohne erneute Demonstration eigenständig aus dem Gedächtnis abgerufen werden.

 

Sonntags folgte dann Referent Daniel Hamm aus St. Ingbert, Träger des 2. Dans Ju-Jutsu, mit Basistechniken. Daniel hatte die Kombinationen des Lehrgangs so aufgebaut, dass die Techniken der einzelnen Gürtel zunächst unabhängig voneinander und später aneinanderhängend trainiert wurden. Für niedrige Gürtelgrade war dies eine gute Vorbereitung auf die nächste Prüfung, aber auch höhere Graduierungen profitierten von der Wiederholung und konnten ihre Technikausführung verfeinern. Bei der Verkettung der Techniken war auch kognitive Leistung gefordert. Nach den Technikkombinationen des Gelbgurts folgten die des Orangegurts. Ursprünglich geplant war, den Grüngurt in der zweiten Lehrganghälfte ebenso abzuarbeiten, aber dazu reichte die Zeit leider nicht aus. Ein Grund zum Traurigsein ist das jedoch nicht: vielleicht bietet das Grüngurtprogramm Potenzial für einen neuen Lehrgang mit tollen Technikverkettungen im nächsten Jahr.

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