Hanbo – Jutsu im DJJV
 
Mit Hanbo-Jitsu 半棒術 wird eine alte japanische (Okinawa) Form der Stockverteidigung bezeichnet, in der vor allem die Verteidigung mit der Waffe Hanbo (jap. = halber Stock. 80-100 cm lang) gelehrt wurde. Er wurde und wird vor allem in der Selbstverteidigung verwendet.
In Japan findet der Hanbo in vielen Kampfkunstsystemen Verwendung (z.B. Aikido, Ju/ Jiu Jutsu/ Jitsu, Taijutsu u
nd Ninjutsu) und ergänzt diese.
Der Anwendungsbereich liegt im Wesentlichen in der Selbstverteidigung. Die Inhalte des Ausbildungssystems setzen sich hauptsächlich aus drei Bereichen zusammen:

Basis, und Grundtechniken

  • Stellungen
  • Bewegungsformen
  • Falltechniken
  • Blocktechniken
  • Schlag, und Stoßtechniken
  • Wurftechniken
  • Hebeltechniken
  • Würgetechniken
  • Festlegetechniken
  • Transporttechniken
Abwehrtechniken
  • Hand, Armfassen
  • Revers, Kragenfassen
  • Haarzug, Haare fassen
  • Körperumklammerungen
  • Kopfumklammerungen, Nelson
  • Würgeangriff
  • Schlag, und Stoßangriffe mit dem Arm
  • Schlag, und Stoßangriffe mit dem Bein
  • Stockangriffe
  • Messerangriffe
  • Pistolenangriffe
Kata
Kata ist eine festgelegte Bewegungsform bei der jede Technik in Reihenfolge und Richtung definiert ist. Jede Kata beginnt und endet an dem selben Punkt. Durch das Aneinanderreihen verschiedener Basistechniken erlangt man eine Sicherheit im Umgang mit dem Hanbo. In der Prüfungsordnung sind sechs Kata, beginnend mit dem Grüngurt
festgeschrieben.
 
Quelle: Ju-Jutsu Verband Rheinland-Pfalz
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Datenschutzerklärung Ok