Das Lehrgangswochenende im November 2018 war der realitätsnahen und selbstverteidigungsorientierten Ju-Jutsu-Anwendung gewidmet. Jiu-Referent Michael Paul begeisterte eine volle Matte mit dem Thema ‚Effektive Techniken für die Selbstverteidigung‘. Besonderer Wert wurde Techniken gelegt, die kurz und schnell abrufbar sind, da in einer realistischen Selbstverteidigungssituation kaum Zeit für „Zaubertechniken“ bleibt. Dabei betonte der Referent, dass man nicht der Illusion erliegen dürfte, der Angreifer sei völlig außer Gefecht, nur weil der Verteidiger sich zur Wehr setzt. Neben einigen Techniken im Stand wurde auch eine Situation mit Rückenlage des Angreifers trainiert, bei der sich einige Teilnehmer austoben konnten.

 

Sonntags war ein Lehrgang zum Thema ‚Allkampf‘ angesetzt; dem ursprünglichen Wettkampfsystem des DJJV, in dem im Gegensatz zum Ju-Jutsu Fighting zum Körper im Vollkontakt gekämpft wird und auch nach dem Fassen Atemitechniken verwendet werden dürfen. Nachdem der DJJV der Wiedereinführung des Allkampfes auf Wettkampfebene eine Absage erteilt hatte, musste Referentin Kathrin Herbst leicht umdisponieren. Da der Allkampf jedoch im Prüfungsfach ‚Freie Anwendungsformen‘ nach wie vor Anwendung findet, stellte dies kein größeres Problem dar. Der Lehrgang thematisierte verschiedene Atemitechniken sowie deren Kombination und den Übergang zum Boden mit anschließenden Haltetechniken. So war für jeden Ju-Jutsuka etwas dabei und höhere Graduierungen konnten ihr Können in der Praxis mit verschiedenen Teilnehmern testen.

 

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