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Lehrgangswochenende 18. und 19.11. mit Martin Bronder und Daniel Hamm

 

Ein gut besuchtes Lehrgangswochenende liegt hinter uns: für die letzten Landeslehrgänge 2017 fanden sich am Samstag und Sonntag jeweils zwischen 30 und 40 Teilnehmern an der Hermann-Neuberger-Sportschule ein.

Los ging es am Samstag mit Referent Daniel Hamm, Thema: Verhebelungen. Nach anfänglichen Unklarheiten bezüglich der Namensgebung („Heißt das Hebel?“) war schnell klar, dass eine Menge verschiedenster Gelenkhebel auf die Teilnehmer zukommen würden. Bereits im Aufwärmtraining wurden bestimmte Bewegungen mit eingebaut, die in der späteren Aneinanderreihung der Hebeltechniken wieder aufgegriffen wurden.

Verhebelungen 1

 

Bei verschiedenen Hand-, Arm-, Schulter-, Genick- und Beinhebeln kam Daniels Uke ganz schön ins Schwitzen – so wie auch die Teilnehmer. Am Ende war es nicht nur körperlich sondern auch kognitiv anspruchsvoll, die Bewegungen in der richtigen Reihenfolge auszuführen. Interessant war, wie unterschiedlich verschiedene Trainingspartner aufgrund anderer Flexibilität und Schmerzgrenzen auf den gleichen Hebel reagieren. Für die Teilnehmer mit niedrigen Graduierungen waren mit Sicherheit viele neue Techniken dabei, aber auch für die Fortgeschrittenen war der Lehrgang für die Automatisierung der Hebeltechniken sehr hilfreich.

Verhebelungen 2

Am Sonntag stellte dann Martin Bronder, Träger des 6. Dans Ju-Jutsu und Prüfungsreferent des SJJV, eine vielen noch nicht bekannte Methode und Trainingsform der Selbstverteidigung vor. Bei der Keysi Fighting Method, welche in Spanien entwickelt wurde, bewegt der Angegriffene seine Hände konstant im eigenen Stirnbereich und manipuliert seine Angreifer mit Hilfe der Schild-Schwert-Methode. Das heißt, dass die Arme und Ellbogen dem Schutz des Kopfes dienen, gleichzeitig aber auch zum Gegenangriff verwendet werden.

Sv mal anders 1

Trotz der anfänglich ungewöhnlichen Verteidigungshaltung fanden die anwesenden Ju-Jutsuka schnell Gefallen an der Methode und trainierten in Kleingruppen die Abwehr von Angriffen zum Kopf gegen mehrere Angreifer. Bei gleich sechs Angreifern mit Handpratzen auf einer eingeschränkten Mattenfläche wurde der Stresspegel hochgeschraubt. In den meisten Übungsformen wurden zwei Angreifer abgewehrt. Anhand der müden Arme, der verschwitzten Gesichter und der Luft in der Halle kann man den Lehrgang als Erfolg verbuchen und dem ein oder anderen Ju-Jutsuka wurde eine neue Inspiration gegeben.

Sv mal anders 2

   
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